Beispiele

Geübte Wahrnehmung erlaubt mir: z. B.

Bei Angst:
Je früher ich spüre, dass ich Angst bekomme, desto früher kann ich noch handeln, bevor meine Angstreaktion das Ruder übernimmt!

Bei Unsicherheiten:
Je früher ich meine aufkommende Unsicherheit spüre,
  • sei es durch Verlust der Balance im Sattel
  • sei es durch Überforderung
  • sei es durch Überanstrengung
desto früher kann ich noch handeln, in dem ich:
  • mein Gewicht wieder gleichmäßig im Sattel und den Bügeln verteile.
  • "stop" denke, sage und aufhöre weiter zu galoppieren; "morgen ist auch noch ein Tag."
  • meine Unsicherheit mit meinem Reitlehrer kommuniziere und das "Programm" an meine heutigen Fähigkeiten anpasse.

 

Bei drohendem Kontrollverlust:
Je früher ich spüre, dass sich mein Pferd gleich losreißen wird, kann ich noch handeln und ihm z. B. mit dem Strickende oder der Gerte den Weg weisen oder eine andere Richtung einschlagen.








Reiten ist die Führungsposition inne haben.
Nur wer immer im Bereich der sofortigen Handlungsfähigkeit bleibt, ist der Führer seines Pferdes.
Der sicherste Weg ist sich selbst wahrzunehmen: mein Bauchgefühl weiß ganz früh, ob die Situation für mich und damit automatisch auch für mein Pferd gut ist oder nicht.
Kein Pferd wird gerne verunsichert durch eine verunsicherte ReiterIn!
Susanne Krätz • Dorfstraße 18 • 15831 Jühnsdorf • Tel. 0172 - 311 38 56 • info@bewusst-leben-mit-Pferden.de

© 2019 bewusst-leben-mit-Pferden